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Hauptbesetzung: Lucy Lawless und Renee O'Connor

von mono und zazu
Lucy Lawless (Xena)
Xena ist eine Frau, die ihre Stärke an jedem Mann und an jeder Frau messen kann, eine Frau, die sich klug durchs Leben schlägt, aber auch eine Kämpferin ist. Sie ist eine sehr menschliche Heldin, die die dunklen Seiten der menschlichen Natur gut kennt, weil sie sie tagtäglich in sich selbst bekämpfen muß.
lucylawless
Mit einer Körpergröße von fast 1,80m und strahlendblauen Augen ist Lucy Lawless eine mehr als auffällige Erscheinung. Seit September 1995 verkörperte sie die schöne, tapfere, eigenwillige Kriegerin Xena in der gleichnamigen Serie. Aber wer ist diese Lucy Lawless eigentlich, die Xena mit so viel Mumm und noch mehr Stil darstellt, diese Kriegerin, die ihre Talente in den Dienst des Guten gestellt hat, gegen Tyrannen kämpft, gegen Götter und Ungeheuer, und mit ihrer treuen Gefährtin Gabrielle durchs alte Griechenlandzieht?

Lucy wurde am 29. März 1968 als fünftes von sieben Kindern und als ältestes Mädchen der Familie Ryan in Mt. Albert, einem Vorort von Auckland, in Neuseeland geboren. Ihr Vater Frank, früher Bürgermeister von Mt. Albert, ist heute Stadtkämmerer von Auckland City. Ihre Mutter Julie ist seit langem in der Gemeinde aktiv und für ihre Gastfreundschaft bekannt. Bis zum Alter von 8 Jahren war Lucy ein richtiger Wildfang, orientierte sich an den vier älteren Brüdern: "Meine Mom behauptet, daß ich bis zum Alter von acht Jahren glaubte, ich wäre ein Junge." Ihre Jugendzeit in diesem irischkatholischen Haushalt, umgeben von fünf Brüdern, mit nur einer jüngeren Schwester, hat sie gelehrt, sich richtig durchsetzen zu können, sagt sie heute. Sie interessierte sich bereits in frühen Jahren für die Schauspielerei, trat während ihrer Highschool-Zeit in zahllosen Musicals und Theaterstücken auf. Nach dem Schulabschluß besuchte sie für kurze Zeit die Universität in Auckland, ehe sie die Wanderslust packte und sie sich nach Europa absetzte, wo sie unter anderem bei der Traubenlese am Rhein half. Als das Geld ausging, zogen Lucy und ihr damaliger Freund und späterer Ehemann Garth Lawless, der sich ihr angeschlossen hatte, nach Australien, wo sich die beiden in den Minen von Kalgoorlie als Goldschürfer verdingten. Als eine der wenigen Frauen dort verrichtete Lucy dieselbe Arbeit wie die Männer: schürfte nach Gold, erstellte Karten und fuhr Lastwagen. "Keine sehr romantische Angelegenheit", sagt sie heute. "Die Leute denken, du werkelst Seite an Seite mit den sieben Zwerge unter Tage und schlägst Goldklumpen aus dem Felsen. In Wirklichkeit gräbt man ein tiefes Loch und schüttet Sprengstoff rein. Es ist wie eine verdammte Atomexplosion, die die Landschaft völlig verwüstet und Gräben hinterläßt, die zwei Kilometer breit sind." In Australien heiratete Lucy ihren Garth, und aus Lucy Ryan wurde Lucy Lawless (Es ist tatsächlich ihr richtiger Name!).

Nach der Rückkehr nach Neuseeland wurde Tochter Daisy geboren. Fest entschlossen, die Schauspielerei nun ernsthaft zu betreiben, arbeitete Lucy sich über zahllose Werbespots immer weiter nach oben, bis sie 1989 im Alter von 20 Jahren ihre erste richtige Rolle bei der TV-Comedy-Truppe Funny Business landete. Nach einigen Gastauftritten in verschiedenen Fernsehserien zog sie mit Garth und Daisy für acht Monate nach Vancouver in Kanada, wo sie am William Davis Center for Actors Studies Schauspiel studierte.
Zurück in Neuseeland nahm sie Anfang 1992 einen Job als Moderatorin des Fernsehreisemagazins Air New Zealand Holiday an, eine Serie, die sie um die ganze Welt führte. Als sie jedoch die Rolle der abtrünnigen Amazone Lysia in dem Spielfilm Hercules and the Amazon Women (Hercules und das Amazonenheer, 1993) ergatterte, gab sie ihren Job bei dem Reisemagazin auf, und von da an sollte es nur noch ein kleiner Schritt bis zu der Rolle sein, die ihr Leben verändern sollte... (Hercules und wie alles Begann..)

Xena ist Lucys absolute Lieblingsrolle, schon allein deshalb, weil das breite Spektrum der Serie es ihr gestattet, alle Facetten ihres Könnens auszuspielen: Drama, Klamauk, Action und sogar ihre stimmlichen Qualitäten darf sie gelegentlich einsetzen. Darüber hinaus schätzt sie es aber auch (ebenso wie ihre Kollegin Reneé O'Connor), daß in Xena die Freundschaft zweier Frauen kontinuierlich in den Mittelpunkt gestellt wird und das auf eine Art und Weise, die im Fernsehen ihresgleichen sucht. Daß Feministinnen Xena allerorten zur Ikone erkoren haben, stört Lucy nicht mehr: "Mir ist klar geworden", sagt sie, "daß es keine Last,sondern eine Ehre ist, als feministisches Rollenmodell zu gelten.

Lucy hat ein gutes Ohr für Sprachen und Dialekte. So spricht sie neben Englisch auch Deutsch, Französisch und ein wenig Italienisch. Ihre Rolle als Xena verlangt (im Original) einen breiten amerikanischen Akzent, der sich von ihrer eigentlichen Aussprache sehr unterscheidet, den sie aber perfekt beherrscht (Neuseeländisches Englisch gleicht mehr der Sprache, die in Großbritannien gesprochen wird als der in den USA).
Lucy ist sehr musikalisch, hat sogar einige Jahre lang Oper studiert, liebt privat jedoch eher Jazz-Musik, k.d lang, Nina Simone, Fats Waller und Lyle Lovett. Ihre Lieblingsschauspielerinnen sind Susan Sarandon und Helen Mirren. Weitere Rollen vor Xena fand sie u.a. in Peach (1995), einem neuseeländischen Kurzfilm, in dem sie eine lesbische Frau spielt, die sich zu einer jungen Maori-Frau hingezogen fühlt, und in Rainbow Warrior (1992), einem Fernsehfilm über das gleichnamige Greenpeace-Schiff, das vor Neuseeland von den Franzosen versenkt wurde. Weiterhin übernahm sie nach dem Ende der Serie Xena die Moderation von Warrior Woman, einer Serie über echte "Kriegerinnen" der Geschichte, welche in Deutschland auf dem Discovery Channel (Premiere) zu sehen war. Darüber hinaus war sie in kleineren Rollen in dem 2002 erschienen Kinofilm Spider-Man und in den TV-Serien Tarzan und Battlestar Galactica zu sehen. Außerdem übernahm sie Sprecherrollen - etwa bei The Simpsons, in der sie ihrem eigenen Charakter ihre Stimme lieh. Der Regisseur Peter Jackson fragte sie, ob sie die Rolle der Galadriel in Der Herr der Ringe: Die Gefährten spielen wollte. Sie lehnte aber wegen ihrer Schwangerschaft ab, da man sonst die Produktion hätte verschieben müssen.

Im Juni 1995 wurde ihre Ehe mit Garth Lawless geschieden, die beiden sind allerdings gute Freunde geblieben und teilen sich das Sorgerecht für Daisy. Seit längerem ist Lucy mit dem Executive Producer von Xena - Robert Tapert - verheiratet.

Im Privatleben eine charmante, energiegeladene Person, versteht sie es, sich durch ihre Schlagfertigkeit, ihren Witz und ihre Unkonventionalität immer wieder ins beste Licht zu rücken.


Renée O'Connor (Gabrielle)
Gabrielle wird nie von Xenas Seite weichen. Sie ist eine treue Gefährtin bis ans Ende.
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Xena ist natürlich nur die eine Hälfte eines sich (fast) perfekt ergänzenden Gespanns. Ihre Gefährtin Gabrielle, zu Beginn eher ein lästiges Anhängsel der Kriegerprinzessin, hat sich im Laufe der ersten Staffel zur gleichberechtigten Partnerin und Freundin entwickelt. Wie kaum jemandem zuvor in der Geschichte des Fernsehens ist es Renée O'Connor gelungen, ihre Rolle vollkommen herumzudrehen. Mittlerweile ist Renée mindestens ebenso beliebt wie Lucy - und das obwohl Gabrielle eigentlich nur als Nebenrolle angelegt war.

Renée wurde am 15. Februar 1971 in Houston, Texas, geboren und wuchs in der kleinen Stadt Katy (ebenfalls in Texas) auf. Sie ist Vollblutschauspielerin, und wußte schon früh, daß ihr Leben diese Richtung nehmen würde. Es gelang ihr, ihre Mutter von der Ernsthaftigkeit ihrer Absichten zu überzeugen, und so schloß sie sich schon in jungen Jahren dem Theater On Wheels in Katy an. Ihre erste Rolle spielte sie im zarten Alter von 8 Jahren: eine Raupe. Mit zwölf begann sie, Schauspielunterricht im Alley Theatre zu nehmen, und besuchte ab ihrem sechzehnten Lebensjahr die High School of the Performing and Visual Arts, beide in Houston. Ihr professionelles Schauspieldebüt fand im Jahre 1989 statt, als sie die Hauptrolle in den Serien 'Teen Angel' und 'Match Point' (beide im Rahmen von Disneys Mickey Mouse Club) spielte. Im selben Jahr zog Renée nach Los Angeles und bekam nach kurzer Zeit bereits eine Rolle in einer Episode von 'Geschichten aus der Gruft'.

Es folgte der Spielfilm 'The Adventures of Huck Finn', sowie die für das Fernsehen produzierten Filme 'Follow the River', 'Changes', 'The Flood' und 'Rockford'. Erste Kontakte zu Renaissance Pictures und den Produzenten Tapert und Raimi bekam sie durch ihr Engagement für die Rolle der Deianeira in dem Spielfilm 'Hercules and the Lost Kingdom' (Hercules und das Vergessene Königreich, 1993). Tapert/Raimi waren so von ihr beeindruckt, daß sie sie für den Film 'Darkman II' engagierten. Als es schließlich galt, die Rolle der Gabrielle in Xena zu besetzen, erinnerten sie sich an die junge Amerikanerin und luden sie zu einem Casting ein. Renée und Lucy mochten sich auf den ersten Blick und auch die Produzenten waren schnell überzeugt. Es folgte der Umzug nach Auckland und der Rest ist - wie man so schön sagt - Geschichte.

Renée, 1,62m groß, mit einer Haarfarbe, die sich einer genauen Beschreibung entzieht - wohl irgendwo zwischen blond und rotblond angesiedelt - heiratete am 14. Oktober 2000 sie den Neuseeländer Steve Muir, einem Restaurantbesitzer aus Auckland. Am 22. September 2001 wurde der gemeinsame Sohn Miles William Muir geboren. Mittlerweile ist sie von ihm geschieden und mit dem Schauspieler Jed Sura liiert. Am 19. März 2006 kam die gemeinsame Tochter Iris zur Welt.
Renée ist sehr sportlich (Kickboxen, Reiten, Klettern, Jazztanz) und - wie man sieht - beherrscht sie auch den Kampfstab perfekt, was dem regelmäßigen Training mit Sam Williams, einem der Stuntmen zu verdanken ist. Man sagt Renée eine professionelle Einstellung zur Arbeit nach und sie nimmt ihren Job sehr ernst. Sie war beim ganzen Team sehr beliebt, "gutmütig, lieb und aufrichtig" und bezeichnete die Crew als ihre Familie (Kein Wunder, wenn man 12 Stunden am Tag, fünf Tage die Woche aufeinanderhockt...)
Ihre Mutter Sandra und ihr Stiefvater Fred Wilson sind Eigentümer des bekannten Restaurants Threadgill's in Austin, Texas (wo man, wenn man Glück hat, Renée durchaus auch einmal antreffen kann). Sie ist das Nesthäkchen in der Familie und hat einen älteren Bruder namens Chris.

Renée bezeichnet "Gabrielle" als ihre bisherige Lieblingsrolle. Sie betont allerdings, dass sie sich menschlich und schauspielerisch immer noch weiterentwickelt: Ihre Pläne beschränken sich dabei nicht nur auf das Spiel vor der Kamera, sie plant vielmehr, langfristig noch öfter selber Regie zu führen.
Ihre Lieblingsschauspielerinnen sind Holly Hunter, Sally Field und Jessica Lange. Als ihren Lieblingsfilm bezeichnet sie Das Piano (NZL 1993, Regie: Jane Campion). Lucy und Renée verbindet auch im richtigen Leben eine enge Freundschaft, was sich positiv auf die Serie auswirkte, von manchen sogar als "Schlüssel zum Erfolg der Serie" bezeichnet wurde.

In den letzten Jahren stand Renée tatsächlich weniger häufig vor als viel mehr hinter der Kamera.
Zwar hatte sie auch einige Gastrollen in "kleineren" TV-Filmen wie beispielsweise 'Ghost Town' oder 'Monster Arche', hatte einen kleinen Auftritt in der bekannten Krimi-Fernsehserie 'Criminal Minds', drehte 2005 erneut mit ihrem Freund und Xena-Kollegen Bruce Campbell den hierzulande relativ unbekannten Film 'Alien Apocalypse', verkörperte ein Opfer eines Serienkillers in der Fortsetzung des von Rob Tapert produzierten Horrorfilms 'Boogeyman' und spielte in der Verfilmung des Buchklassikers 'Moby Dick' mit sowie zuletzt im Film 'Beyond The Farthest Sar'. Interessant dürfte für die Xena- und Herculesfans auch die 2009 produzierte Komödie 'Bitch Slap' sein, die die vier Hauptdarsteller der zwei Serien (Renée, Lucy Lawless, Kevin Sorbo und Michael Hurst) sowie die vermutlich allen Fans bekannte Stuntfrau Zoe Bell, wieder zusammen vor die Kamera brachte. Renée spielt in dieser schrägen Komödie eine Nonne.
Doch neben der Schauspielerei produziert die begabte Renée inzwischen auch ihre eigenen Projekte. Mit ihrem Independent Film 'Diamonds & Guns' gelang ihr eine interessante, etwas schwarze Komödie über zwei Singles, die in Las Vegas die wahre Liebe suchen. Ein Jahr später, 2009, folgte der Kurzfilm "Words Unspoken". Derzeit arbeitet sie an ihrem neuesten Projekt "Infinity". Für ihre Projekte hat Renée ihre Produktionsfirma Roc Productions gegründet.

Daneben macht sie kleinere Videoprojekte für ihre Fans. Im August 2009 startete sie eine Videorubrik auf ihrer Website. Diese beinhaltete neben einem Blog-Video, vier weitere Videoprojekte und wurde monatlich aktualisiert. Seit August 2011 macht sie eine Pause und hat einen Teil der Videos auf externe Seiten ausgelagert.
So entstand die Videowebsite, die von ihr produzierte Kurzfilme unter dem Namen "5 Ways" zeigt, die sich alle mit einem Thema befassen und je fünf Wege aufzeigen, wie ein bestimmtes Ziel erreicht oder bestimmte Dinge erledigt werden können.
Zu den Projekten, der Videorubrik, die abgeschlossen sind, gehören der "Fireside Chat", in der Renée ihren Fans Fragen stellt (zumeist sind dies lebensphilosophische oder emotionale Fragen), die man per Video beantworten und hochladen, bzw. sich auch auf der Website anschauen kann. Ebenso gibt es Videos mit Kochrezepten, mit empfehlenswerten Restaurants und empfehlenswerte Lektüre.
Was sie vorläufig noch weiterführt ist "Talking With...", kurze Videointerviews mit interessanten Persönlichkeiten.

Seit einigen Monaten bietet Renée Awareness-Seminare an, mit denen sie neben den U.S.A. bereits in London und Paris war und auch plant, in einigen anderen Städten Europas ihre erlernten Weisheiten zu teilen.
Zudem war sie 2010 und 2011 bereits auf zwei europäischen Conventions zu sehen, auf der "Musical Convention" in Paris und zuletzt auf der "RingCon" in Bonn.

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